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 Du gleichst dem Geist, den du begreifst, nicht mir.

Oxumaré

Jahrgang ’85

Literaturwissenschaftsstudent und Hobby-Schreiberling  

Fremdsprachensammler, der von vielem ein bisschen und nichts so richtig kann (und dabei in viel zu vielen Sprachen flucht)

Fan ungewöhnlicher Musik, von den psychedelischen Klängen der Doors über einige Vertreter des Gothic- und Metal-Bereichs bis hin zu Liedern mit Bezug zum Meer (fast) egal welches Genres 

Inhaber eines ausgeprägten Ticks für die Literatur des 19. Jahrhunderts, skandinavische Mythologie und Filme mit alten Segelschiffen

schamlos neidischer Arthur Rimbaud-, Charles Baudelaire- und Oscar Wilde-Bewunderer

stolzer Besitzer eines gewissen Sinns für Sprache, eines Hangs zum Morbiden, eines makaberen Humors und eines höchstwahrscheinlich altmodischen Ehrgefühls

weniger stolzer, aber leidenschaftlicher Besitzer einer zuweilen exzessiven Sentimentalität und Sturheit

und ziemlich unfreiwilliger Besitzer eines unschlagbaren Talents dafür, in den unpassendsten Momenten die unpassendsten Dinge und in den passenden Momenten gar nichts zu sagen

 

Ah! Seigneur! donnez-moi la force et la courage

de contempler mon cœur et mon corps sans dégoût!

Musikalisches: 

The Doors, Therion, Hagalaz’ Runedance, The Cure, Nick Cave, Thanateros, The Mission, Sisters Of Mercy, Marionettes, Vintersorg,(die alten) Samsas Traum, Klaus Badelts Fluch der Karibik-Soundtrack (man mag von der Qualität der Filme halten, was man will, die Musik ist der Wahnsinn), diverse maritime Musik, bevorzugt in etwas moderneren Aufnahmen

Literarisches:

Arthur Rimbauds Gesamtwerk

Charles Baudelaire: Les Fleurs du Mal

Lautréamont: Die Gesänge des Maldoror

Oscar Wilde, einmal quer durch seine Werke

Henrik Ibsen: Fruen fra havet 

Die Edda

Hermann Hesse: Der Steppenwolf

Goethe: Faust I (und der gute alte Werther)

Novalis: Hymnen an die Nacht (würde ich es heute erstmals lesen, fände ich es streckenweise erbärmlich kitschig, aber ich bin mit dem Text quasi aufgewachsen und er macht angenehm nostalgisch)

Martin Schindler: Sehnsucht schweigt (sehr modern, sehr unbekannt und meiner Meinung nach sehr gut)

außerdem: etwas langsamer, aber begeisterter Leser von Patrick O’Brians Seefahrtromanen und Terry Pratchetts Büchern auch nicht abgeneigt

Filmisches:

The Far Side Of The World

(ein skurril-komischer, ironischer und teilweise überraschend ernster Film um die Abenteuer einer Schiffsbesatzung im frühen 19. Jahrhundert)

Mutiny / Retribution 

(der intensivste, erschreckendste und beeindruckendste Seefahrtsfilm, den ich bisher kenne – bedrückend realistisch, verstörend und auf eine absolut unkitschige Weise traurig, mit einem Galgenhumor, der seinesgleichen sucht… When I see you, I feel so much less pity for myself.)

Wilde

(eine filmische Oscar Wilde-Biographie irgendwo zwischen den Polen von ästhetischer Melancholie und ungeschöntem Realismus, immer wieder durchsetzt von Wildes bissiger Ironie)

Der talentierte Mr. Ripley 

(ein Film, auf den ich erst neulich dank Lucretia aufmerksam geworden bin – absolut beeidruckend, aber schwer zu beschreiben; die guten Nerven braucht man nicht aufgrund des angekündigten Grusels, der sich doch sehr in Grenzen hält, sondern aufgrund der menschlichen Abgründe, die sich einem offenbaren) 

Have thy will,

I am the love that dare not speak its name.

Es ist ein weitverbreiteter Irrtum, dass Genie und Wahnsinn zusammen gehören - man kann sehr wohl über letzteres vefügen, ohne mit ersterem gesegnet zu sein. Und ich denke, eines Tages werde ich darüber beim Kosmos Beschwerde einlegen.

***

Die Quelle der Unzufriedenheit - und der Kreativität - liegt darin, wahnsinnig genug zu sein, Ansprüche zu entwickeln, denen man nicht genügen kann, aber nicht wahnsinnig genug, um sich darüber zu täuschen, dass man es nicht kann.

***

Scherben reflektieren Licht.

***

Gegeben die Wahl, erfolgreich darin zu sein, mich zu ändern, um der Natur zu entsprechen, oder daran zu scheitern, die Natur zu ändern, um mir zu entsprechen, weiß ich, was ich wählen würde.

***

Die Ferne ist nicht unser Feind; sie macht alle Dinge schön. So wie das Verbot. So wie das Geheimnis.

...et j'ai vu quelquefois ce que l'homme a cru voir.

 




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